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Interessantes aus der Welt des Lektorats und Tipps für den Büroalltag

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Fragen zum Lektorat oder Interessantes aus der Welt des Büroalltags? 
Was wolltest du immer schon wissen? Ich freue mich über Anregungen. 


Schreibe mir bitte.
Beste Grüße Renate Rosner

Valentinstagsroman SCHNEE.KÜSSEN


Es ist immer wieder eine Freude, wenn man das Produkt seiner Arbeit herzeigen kann. In diesem Fall durfte ich mit meinen Korrekturen das tolle Valentinstags-E-Book SCHNEE.KÜSSEN von Katrina Verde begleiten. Katrina Verde hat wieder ein spannendes Buch herausgegeben, das man bis zum Schluss nicht mehr weglegen möchte. Das ideale Geschenk (nicht nur) zum Valentinstag für die/den Liebste/n.

Eine zufällig entdeckte E-Mail-Adresse und viel zu viele Herzkekse: Wien bietet die zauberhafte Kulisse für diesen luftig-leichten Valentinstagsroman.

Val

Ein fordernder Tag und Unmengen an Valentinstags-Trara bringen Valeries Geduld an ihre Grenzen. Bis sie zufällig eine fremde E-Mail-Adresse entdeckt, an die sie eine einzige Frage richtet: Was macht den Reiz des Valentinstags aus?

Tino

Gehetzt vom Job-Alltag und unerwartetem Schneefall wird Tino an eine längst in Vergessenheit geratene E-Mail-Aktion erinnert – und in eine Korrespondenz gezogen, die ihn mehr als einmal den Kopf aus dem Alltagsstress heben lässt.

Während Val und Tino sich immer besser kennenlernen, präsentiert sich Wien im verzaubernden Schneekleid – und  steuert auf den Valentinstag zu. 

Was wird die beiden dazu bringen können, die Sicherheit der digitalen Anonymität zu verlassen? Und was passiert am Stephansplatz, wenn es am Valentinstag schneit?

SCHNEE.KÜSSEN ist ein E-Mail-Roman, der nach und nach in die Wirklichkeit hinaustritt. Mit viel Schneefall, einem magischen Ausflug ins Museum und unzähligen Herzkeksen. Inmitten einer Stadt zum Verlieben.
Cover: Sybille Exel-Rauth; erhältlich bei Amazon

Gerne korrigiere ich auch Deine/Ihre Arbeiten!

Wie so vieles kommt dieser kuriose Feiertag aus den USA. Dort wird jährlich am 2. Montag im Jänner der Räume-deinen-Schreibtisch-auf-Tag „gefeiert“ und hoffentlich auch praktisch ausgeführt.

 

Wie schaut dein Schreibtisch bei dir aus! 

Vielleicht hast du die ruhigere Zeit der letzten Tage genützt, – so wie ich :-) – deinen Schreibtisch aufzuräumen, Papierberge zu schlichten und diese gleich in Ordner für das kommende Jahr (digital und analog) abgelegt.

Handlungsbedarf zum Aufräumen besteht besonders dann, wenn du immer mehr Zeit mit der Suche nach Dokumenten verbringst oder gar nicht mehr weißt, welche verborgenen „Zeitbomben“ in deinen Stapeln ticken.

Alle Arbeitsmittel (Locher, Stifte, Ordner, Handy, …) brauchen außerdem feste Plätze, an denen sie immer wieder zurückgestellt werden.

Überlege dir, was du doppelt und dreifach vorhanden hast und dies noch dazu offen auf dem Schreibtisch herumliegt.

Ein guter Tipp – und ja, ich weiß, es ist nicht immer machbar – ist, am Abend deinen Schreibtisch ordentlich zu verlassen.

 

Was bringt eine gute Büroorganisation?

Wirkt sich positiv auf die Motivation aus!

Arbeiten werden effizienter und schneller erledigt.

Zeit wird nicht mit Suchen nach Unterlagen oder Informationen vergeudet.

Dein „Gesamtpaket“ macht ein professionelles Bild nach außen.

 

Über diese Thema lässt sich noch sehr, sehr viel schreiben und natürlich gibt es viel zu tun.

 

Jetzt komme ich ins Spiel!

Du kannst mich buchen, um Ordnung in dein Büro zu bringen, Strukturen und Ablagesysteme einzuführen – damit du dich auf deine Kernarbeit konzentrieren kannst. 

.

Danke an die „Wiener Wirtschaft“-Zeitung

 

Natürlich habe ich es im Voraus gewusst, aber die Freude war doch riesengroß, als ich MICH in der letzten Ausgabe 2020 der Wiener Wirtschaft gesehen habe.  

 

Wer bin ich, was mache ich, was kann ich für DICH tun?

 

Ich versuche, mich in einer Nische zu platzieren als Hilfe für EPU, Vereine, Institutionen u. a. Ich helfe in allen Belangen des Büroalltages, was gerade anfällt, was meist liegenbleibt, weil keine Zeit ist oder Bürokram nicht gern gemacht wird. 

Im Bereich Lektorat/Korrektorat bin ich offen für alles, von E-Books, Printprodukten, Websites, Blogs – alles was mit Text zu tun hat.

 

Kann ich DIR helfen? Möchtest du mehr von mir wissen?

Infos zum Büromanagement
Infos zum Lektorat / Korrektorat
Ruf mich an!
Über mich

Ich bin gerne für dich da!

 

Bis bald

Renate Rosner

 

Wie schreibe ich

Herzlich willkommen! Ich bereite dir ein herzliches Willkommen!

 

Liest du den Unterschied? 

 

In Begrüßungsformeln schreibt man „willkommen“ klein, da es sich um das Adjektiv handelt. Das Substantiv hingegen wird großgeschrieben. Ein häufiger Fehler.

 

Immer wieder werden Fehler auch bei folgenden Wörtern gemacht (1. Wort FALSCH/2. Wort RICHTIG):

 

Reperatur / Reparatur
Amalgan / Amalgam
lizensieren / lizenzieren
Obulus / Obolus
sympatisch / sympathisch
Imbus / Inbus
Standart / Standard
Terasse / Terrasse
seperat / separat
Rythmus / Rhythmus
Wachholder / Wacholder
Matraze / Matratze
symetrisch / symmetrisch
paralell / parallel
Kaputze / Kapuze
Kenntniss / Kenntnis
Dammwild / Damwild
detailiert / detailliert
a propos , apropo / apropos
agressiv / aggressiv
barfuss / barfuß
von Nöten /vonnöten
von Privat / von privat
Zenith / Zenit
zu Gute /zugute

 

Welches Wort macht dir immer wieder Kopfzerbrechen?

ich brauche Hilfe im büro

Weihnachten naht und ich nütze die Gelegenheit, DANKE zu sagen. 

Danke, dass dieses Jahr 2020 für mich beruflich so unglaublich gut gelaufen ist.

Dank an meinen Mann, der mich in vielen Belangen unterstützt.
Dank an meinen Sohn, der nicht motschgert, wenn ich vor lauter arbeiten nicht rechtzeitig gekocht habe (speziell im Homeschooling).
Dank an meine Tochter, die mich immer voll motiviert und von der Ferne liked.
Dank an meine Kunden, die sich mit mir eingelassen haben und mir Mut, Freude und Hoffnung auf eine weitere Zusammenarbeit geben.
Dank an all jene Menschen, die ich in den letzten Monaten kennenlernen durfte und mit denen ich vernetzt bin. 
 
Ich wünsche euch allen noch eine schöne Adventzeit und einen guten Rutsch in ein optimistisches Jahr 2021 und wir lesen uns wieder im Jänner!
 
Bis dahin alles Liebe und Gute


E-Book korrigieren

Viel Sympathie - ein Weg zum Erfolg 

Obwohl wir uns nur digital kennen, hat es zwischen meiner Kundin und mir sofort „gefunkt“. Eine seriöse Geschäftsbeziehung mit viel Sympathie bringt beiden Seiten unglaublich viel. So durfte ich das E-Book „Land.Lieben“, ein steirischer Liebesroman von Katrina Verde, mit meinen Korrekturen begleiten. Ich wünsche der Autorin mit steirischen Wurzeln viel Erfolg mit ihrem Erstlingsroman. 

 
Land.Lieben entführt in den steirischen Sommer und lädt zu einem Ausflug in die Weinberge ein - mit neuen Freundschaften, grantigen Teenagern und Unmengen an Kaffee. Und zwischendurch wird auch noch Fußball gespielt. Für LeserInnen, die Sommerluft schnuppern wollen!“

Erhältlich bei Amazon (Kindle) 

 

Meine private Meinung zum Buch: Man kann gar nicht aufhören, zu lesen, weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. 

 

Viel Vergnügen beim Lesen

Rechtschreibprüfung

Ein Fall für mich

Ich hatte mal einen Autorenkollegen, der schrieb alle seine Texte ohne Beistriche. Ganz konsequent. Und ganz bewusst.

Oft habe ich mich über ihn geärgert, denn selbst an den einfachsten Stellen fehlte das Komma. Nicht nur einmal musste ich einen Satz mehrmals lesen, um zu verstehen, was er sagen will.  

Dann gibt es andere Kollegen, die schreiben ein Wort mal so, mal so. Und das innerhalb eines Artikels. Ich habe mir am Anfang gedacht, dass sie mich testen wollten, ob ich alle Fehler finde. Nein, sie waren so in ihre Arbeit vertieft, dass sie ihre Fehler gar nicht bemerkten.


Bist du auch so in deine Sichtweise vertieft, dass du schreibst und deine Finger oft schneller als deine (gedankliche) Rechtschreibung sind?


Ich kann dir helfen, dass dein Text lesefreundlich und sicher ankommt! 

Was ist der Unteschied von Homepage

Kennst du den Unterschied zwischen Website, Webseite
und Homepage?

Die drei Ausdrücke Website, Webseite und Homepage werden oft als Synonyme eingesetzt, obwohl das nicht korrekt ist.

  • Unter einer Website versteht man die gesamte Webpräsenz/Webauftritt
  • Eine Webseite ist ein einzelner Navigationspunkt einer Website.
  • Eine Homepage ist die Startseite einer Website

 

Ein Lektorat/Korrektorat für deine Website kostet gar nicht so viel, wie du dir vielleicht denkst. Gerne mache ich dir ein Angebot! 


Ich suche

Organisation und Büroarbeit sind MEINE Berufung

Findest du schon wieder ein wichtiges Dokument nicht mehr?


Irgendwo in dem Papierhaufen rechts neben dem Schreibtisch müsste es doch liegen. Das muss so nicht sein. 

Du kannst mich stundenweise oder regelmäßig beauftragen, deine Sachen in Ordnung zu bringen. 


Als mobile Sekretärin erledige ich deine Büroarbeit und stehe dir als Assistentin zur Seite. 

Stundenweise, projektbezogen oder regelmäßig, digital und/oder analog. 

 

Ich organisiere dein Büro so, dass du Zeit für deine eigene Berufung und mehr Lebensqualität hast. 

Organisation und Büroarbeit sind MEINE Berufung.


Netzwerken in Wien

Netzwerken ist wichtig!

Ich habe in den letzten Monaten sehr viele Menschen kennengelernt, von denen ich viel lernen durfte.

Ich danke besonders dem Netzwerk imGrätzl.at, wo Selbständige Selbständigen in den
unterschiedlichsten Belangen weiterhelfen.
Und das kostenlos und mit einer Liebe zum Beruf, der wirklich Berufung bedeutet.

Daraus ist auch dieser tolle Artikel über mich entstanden
https://www.webempfehlung.at/lektorat-die-kunst-aus-guten-texten-grossartige-zu-machen/

Einen besonderen Dank in diesem Fall an Josef Korntheuer von Rauschfrei Media - Website & SEO

Korrektorat ist die Prüfung des Textes

Wie kann ein Lektorat/Korrektorat deines Textes aussehen?

Du schreibst deine Texte selber? Sehr gut! Schreibst du deine Texte auch fehlerfrei?

Korrekturprogramme in modernen Schreibprogrammen sind eine große Hilfe. Sie entdecken jedoch längst nicht alles. Die deutsche Sprache ist, auch ohne neue Rechtschreibung, derart komplex und von Ausnahmen und Sonderregelungen gekennzeichnet, dass selbst teure Programme keine Garantie auf Fehlerfreiheit bieten. 

 

Texte sind Spiegelbild deines Unternehmens. Fehler darin sind peinlich und können das Image beschädigen!

 

Damit dein Text sicher und lesefreundlich beim Empfänger ankommt, kann ich dir mit meinem Lektorat/Korrektorat helfen! 

 

Hier ein kleiner Auszug, was eine Lektorin/Korrektorin mit deinem Text machen kann:

 

  • Beistrich setzen oder löschen
  • unnötige Anführungszeichen löschen
  • Buchstaben ergänzen
  • Fall / Zeit berichtigen
  • fremdsprachiges Wort korrigieren
  • Buchstabenverdreher erkennen
  • das/dass richtigstellen
  • zusammengesetzte Hauptwörter bearbeiten/zusammenschreiben oder mit Bindestrichen verbinden
  • Schreibweise nach Doppelpunkt (Klein- oder Großschreibung) richtigstellen
  • zu viele „aber“ und „auch“ löschen
  • Groß-/Kleinschreibung korrigieren

 

Gerne lege ich ein Angebot für deinen Text!


Hilfe für Postings

Korrektorat für Postings und Websites

Ein besonderer Service für meine Kunden, die gerne möchten, dass ich ganz unkompliziert und so schnell wie möglich Texte – speziell kurze, digitale Aussendungen – kontrolliere und freigebe, bevor sie veröffentlicht, weggeschickt oder ausgedruckt werden.

 

Du hast eine Website, schreibst regelmäßig Newsletter/Blogs, bewirbst deine Produkte/Dienstleistungen oder postest Einträge auf Facebook und möchtest sichergehen, dass sich kein Fehler eingeschlichen hat? 

Für einen monatlichen oder jährlichen Beitrag kannst du mir solche Aufträge spontan zukommen lassen und mit einer prompten Antwort rechnen.

 

Fehlerhafte Texte kosten das Image. Ein Korrektorat kostet im Vergleich zu den Werbeausgaben wenig!

 

Ich mache dir gerne ein Angebot.


Der Unterschied zwischen dem beinahe richtigen Wort und dem richtigen Wort ist so groß wie der zwischen einem Glühwürmchen und einem Blitz. (Mark Twain)


Kuriose Feiertage

Unnützes Wissen? Tag des Lochers

Am Samstag, 14. November, wird alljährlich der „Tag des Lochers“ gefeiert.

Ohne Locher wären wir im Büroalltag schon aufgeschmissen. Auch wenn vieles nur mehr digital abgelegt und geordnet wird, ist der Locher ein wichtiges Handwerkzeug im Büro und sollte griffbereit auf jedem Schreibtisch stehen. Bei mir ist das jedenfalls so :-). 

 

Als Definition finden wir folgenden Eintrag: 
Ein Locher (oder Perforator) ist ein Hilfsmittel im Büro, um in einem definierten Abstand Löcher in den Rand von Papierbögen zu stanzen. Zweck der Löcher ist das Abheften des Papiers in einen Aktenordner, Schnellhefter oder Terminplaner.

Nähere Informationen zum Tag des Lochers auf https://www.kuriose-feiertage.de/tag-des-lochers/


DER oder DAS Service? 

Wann schreibt man DER Service!

Bedeutungen: 

  • (im gastronomischen Bereich) Bedienung und Betreuung von Gästen
  • das Hotel ist für seinen guten Service bekannt

Kundendienst 

  • für dieses Gerät gibt es einen gut funktionierenden Service
  •  Dienstleistung
  • als kleinen Service bieten wir unseren Kunden einen monatlichen kostenlosen Newsletter an
  • im Auftrag eines Kunden vorgenommene Inspektion, Wartung (eines Geräts, einer Maschine, eines Fahrzeugs o. Ä.)
  • den Wagen für einen [kleinen, großen] Service in die Werkstatt bringen
  • Aufschlag / Tennis / ein harter Service /sein erster Service ging ins Netz


DAS Service schreibt man ...

Bedeutung: in Form, Farbe, Musterung übereinstimmendes, aufeinander abgestimmtes mehrteiliges Ess- oder Kaffeegeschirr
 

  • ein schlichtes, gemustertes, kostbares Service

ein Service für zwölf Personen

Woher kommt das Wort „Rabatt“?

Zum Ende einer Saison schießen sie wie Pilze aus dem Boden: Rabatte. Mancher mag bei diesem Wort an die fast gleichnamige marokkanische Hauptstadt Rabat und das Feilschen auf einem Basar denken, aber damit hat der Rabatt gar nichts zu tun.

Vielmehr wurde er im 17. Jahrhundert in die Kaufmannssprache entlehnt, und zwar aus italienisch rabatto, welches seinerseits auf ein Verb namens rabattere „niederschlagen, abschlagen; einen Preisnachlass gewähren“ zurückgeht. Dem zugrunde liegt das lateinische Verb battuere, vulgärlateinisch battere, das „schlagen, klopfen“ bedeutet.

Auf diesem Verb beruht auch das Bataillon, eine über das Französische zu uns gelangte Vergrößerungsform (battaglione) zu italienisch battaglia „die Schlacht, der Schlachthaufen“.

Das Verb battuere mit der Bedeutung „schlagen, klopfen“ hatten die Römer nicht selbst „erfunden“, sondern ihrerseits entlehnt, von einem Volk, das passenderweise gerne als streitlustig und schlagkräftig dargestellt wird. Eine Vorahnung, um wen es geht? – Genau, die Gallier.

Quelle: Duden

Beziehungsweise bedeutet nicht „oder“ oder „und“

Beziehungsweise ist ein äußerst beliebtes Wort. Entsprechend oft wird es im Alltag verwendet. Nur leider sehr häufig falsch. Und zwar deshalb, weil es gerne anstelle der Konjunktionen „und“ oder „oder“ zum Einsatz kommt. 

Wenn du dich zum Beispiel direkt an deine Zielgruppen wendest, sprich oder schreibe bitte nicht von Kundinnen bzw. Kunden. Grammatikalisch richtig wäre hier ein ganz normales „und“.

 

Solltest du in deinem Team eine Aufgabe an Herrn Berger bzw. Herrn Müller übertragen, dann werden die beiden zwar wissen, was du meinst. 

Grammatikalisch sauber ist es dennoch nicht. Hier hieße es besser Berger oder Müller. 

 

Oftmals lässt sich beziehungsweise durch „genauer gesagt“ ersetzten. Beispiel: „Ich bin Österreicherin beziehungsweise Tirolerin.“ Bessere Alternative: „Ich bin Österreicherin, genauer gesagt Tirolerin.“

 

Streng genommen stimmt beziehungsweise nur dann, wenn es sich auf zwei verschiedene Hauptwörter bezieht. Zum Beispiel: Diese Jacke passt sowohl Frauen als auch Männern, ihr Preis beträgt 89 beziehungsweise 99 Euro. 

Lektorieren, korrigieren – was heißt das eigentlich und was mache ich im Lektorat / Korrektorat genau?

Lektorat = Texte sorgfältig prüfen: 

  • Sind sämtliche Schreibweisen einheitlich und alle Eigennamen korrekt? 
  • Überzeugt die Gliederung? 
  • Hält der Text, was er in der Einleitung verspricht? 
  • Stimmt die Länge? 
  • Passt der Stil zur Zielgruppe? 
  • Überstehen die Inhalte einen Faktencheck? 

 

Wenn all diese Fragen mit Ja beantwortet werden können und dann auch noch Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung stimmen, handelt es sich um das achte Weltwunder: den perfekten Text. 

 

Wenn nicht, dann war die Entscheidung richtig, eine Lektorin zu engagieren, um die inhaltlichen und möglichst auch die formalsprachlichen Dinge in Ordnung zu bringen.

 

Wer braucht ein Lektorat?

Prinzipiell alle, die für ihren guten Ruf oder ihr Geschäft Texte publizieren: Privatleute und Unternehmen, Werbe- und PR-Agenturen, Verbände und Vereine, Übersetzungsbüros und Redaktionen, Studierende, Autorinnen und Autoren, Verlage, Stiftungen, Museen, Institute und Behörden.

 

Wie arbeitet die Lektorin?

Fantasie und Sprachgefühl sind schön und gut, können aber erworbenes Wissen um die Regeln von Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung nicht ersetzen. Die Lektorin ist in der Lage, jede einzelne Korrektur genau zu begründen, sonst würde sie sie nicht vorschlagen. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie allwissend ist. Aber sie als Textprofi weiß zumindest, was sie nicht weiß und wann und wo sie nachschlagen muss.

 

Korrektorat

Beim Korrektorat wird ein Text im Gegensatz zum Lektorat in der Regel nur auf orthografische, grammatikalische und typografische Fehler (Gesamteindruck des Schriftsatzes wie Abstand, Gliederung u. a.)  geprüft. 

Dieser Schritt geschieht zweckmäßigerweise erst an der Endfassung eines Textes, zum Beispiel unmittelbar vor dem Druck, dem Versand oder bevor man den Text online stellt.

 

Interessante Reise quer durch die Welt 

Wie nennt man die Einwohner von Sri Lanka, Bangladesch oder Monaco?

Wenn man unbedingt will, kann man es schon seltsam finden, dass in Russland u. a. Russen leben oder in Griechenland Griechen, in England aber keine „Engen“. Nun, dass die Bewohner Englands Engländer heißen bzw. die Bewohnerinnen Engländerinnen, haben die meisten von uns halt irgendwann gelernt. 

Aber weißt auf Anhieb, wie die Einwohner von Barbados heißen bzw. wie das entsprechende Adjektiv lautet? Die Antwort: Barbadier(in) bzw. barbadisch

Hier noch ein paar Beispiele: 

  • zu Bangladesch etwa gehört Bangladescher(in) und. bangladeschisch
  • zu Burkina Faso Burkiner(in) und burkinisch
  • zu Elfenbeinküste (Côte d’Ivoire) Ivorer(in) und ivorisch
  • zu Dominica Dominicaner(in) und dominicanisch (aber zu Dominikanische Republik Dominikaner(in) und dominikanisch), 
  • zu Guatemala Guatemalteke/Guatemaltekin und guatemaltekisch
  • zu Jemen Jemenit(in) und jemenitisch
  • zu Madagaskar Madagasse/Madagassin und madagassisch
  • zu Monaco Monegasse/Monegassin und monegassisch
  • zu Myanmar Myanmare/Myanmarin und myanmarisch
  • zu Niger Nigrer(in) und nigrisch
  • zu den Salomonen (Salomoninseln) Salomone/Salomonin und salomonisch
  • zu San Marino San-Marinese/San-Marinesin und san-marinesisch
  • zu Sri Lanka Sri Lanker(in) / Sri-Lanker(in) und sri-lankisch
  • zu St. Vincent und die Grenadinen Vincenter(in) bzw. vincentinisch
  • zu Venezuela Venezolaner(in) bzw. venezolanisch. 



Gute Reise und einen schönen Sommer!

Wann schreibt man nach einem Doppelpunkt groß weiter und wann nicht?

Groß- oder Kleinschreibung nach einem Doppelpunkt?

Die Unsicherheit der Groß- oder Kleinschreibung nach einem Doppelpunkt ergibt sich daraus, dass er kein Schlusszeichen, sondern ein Übergangs- und Ankündigungszeichen ist. Somit steht er vor ausdrücklich angekündigten Sätzen, Satzteilen und einzelnen Wörtern.

Dementsprechend schreibt man nach einem Doppelpunkt das erste Wort eines vollständigen Satzes groß, aber klein, wenn es sich um einen Satzteil oder ein Einzelwort handelt, das kein Substantiv ist.

Beispiele: 
Das Sprichwort lautet: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. In der Anleitung steht: Verwenden Sie einen Dübel. Eines fand ich merkwürdig: dass niemand davon gewusst haben wollte. Verhalten: sehr gut.

Doch keine Regel ohne Ausnahme! 

Der Duden schreibt weiter:

„Alternativ zur Großschreibung kommt die Kleinschreibung infrage, wenn der nach dem Doppelpunkt stehende Satz (wie ein Teilsatz) auch mit einem Gedankenstrich angeschlossen werden könnte." 

Beispiele:
Das Haus, das Wirtschaftsgebäude, die Stallungen: alles war den Flammen zum Opfer gefallen. (Denn man kann auch schreiben: Das Haus, das Wirtschaftsgebäude, die Stallungen ‒ alles war den Flammen zum Opfer gefallen.) […]

Manche Äußerungen sind zwar ihrer Form nach keine ganzen Sätze, sind aber trotzdem als in sich abgeschlossene Einheiten anzusehen, die eine ähnliche Bedeutung wie ein Satz haben. Sie könnten auch einem Punkt (anstelle eines Doppelpunktes) folgen. Der Arm ist nicht gebrochen: Alles in Ordnung. (Ebenfalls richtig:) Der Arm ist nicht gebrochen: alles in Ordnung. Selbstverständlich können wir samstags liefern: Kein Problem! (Ebenfalls richtig:) Selbstverständlich können wir samstags liefern: kein Problem!“

Danke für den Input an die Gesellschaft der deutschen Sprache, Wiesbaden

Wohin geht die Reise heuer hin oder Deutsch ≠ Deutsch 

Verstehst du den anderen, auch wenn dieser Deutsch spricht? 

Wir sprechen über unsere ausgezeichnete österreichische Küche und der deutsche Landsmann aus dem hohen Norden versteht uns nicht? Deutsch ist nicht gleich Deutsch. Das haben wir schon oft bemerkt. In manchen Tourismusorten, in denen hauptsächlich deutsche Gäste urlauben, findet man oftmals Speisekarten, die lediglich die „deutschen“ Ausdrücke aufweisen. Auf Einheimische ist man dort wohl nicht angewiesen?

 

In dieser Liste von Austriazismen habe ich einige Wörter angeführt, die für das österreichische Deutsch charakteristisch sind. Diese Wörter werden außerhalb Österreichs oft generell als dialektal missverstanden. Für die Definition von österreichischer Standardsprache ist das Österreichische Wörterbuch maßgeblich.

 

Manche Austriazismen sind auch in Bayern in Verwendung. Andere wie beispielsweise die zahlreichen kulinarischen Ausdrücke sind auf die historische Verbindung mit Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Kroatien und anderen Ländern innerhalb der Habsburgermonarchie zurückzuführen.

 

Dazu einige Beispiele:

Faschiertes = Hackfleisch

Fleischlaberl = Frikadellen

Frankfurter Würstel = Wiener Würstchen

Frittatensuppe = Flädlesuppe
Gelse = Schnake
Jause = Brotzeit = Vesper

Karfiol = Blumenkohl

Karotten = Möhren

Kracherl = Limonade

Knödel = Kloß

Krapfen = Berliner

Kren = Meerrettich
Kühlschrank = Eiskasten

Marille = Aprikose

Melanzani = Aubergine

Nockerl = Klößchen

Orange = Apfelsine

Palatschinke = Pfannkuchen

Polenta = Maisgrieß

Rote Rübe = Rote Beete

Sauerrahm = saure Sahne

Schlagobers = Sahne

Semmel = Brötchen

Staubzucker = Puderzucker

Topfen = Quark

Topfentorte = Käsesahnetorte

 

Innerösterreichische Differenzen:

Erdäpfel = Kartoffel

Paradeiser = Tomate

 

Gute Reise und einen schönen Sommer!


Signalisiere Wertschätzung!

Passt eh schon! Ist nicht so tragisch! Die anderen schreiben es auch so! Ist nicht so wichtig! 
NEIN, NEIN, NEIN!!! 
 

1.       Richtige Schreibweise von Namen

Familiennamen sowie Vornamen beim E-Mail-/Briefverkehr richtig zu schreiben, ist ein MUSS.

 

Wenn du dir keine Mühe gibst, den Namen einer anderen Person richtig auszusprechen oder zu schreiben, bringst du dieser nicht nur keine Wertschätzung entgegen – es ist einfach zutiefst arrogant, ausgrenzend und respektlos. 

 

Es ist notwendig, Namen mit verschiedenster Schreibweise RICHTIG zur schreiben (Reinhart/Reinhard, Philipp/Phillip/Filip/, Rosemarie/Rosmarie, Klaus/Claus, … die Liste lässt sich lang fortsetzen). Und das waren erst die Vornamen. Ein Geschäftspartner oder Freund kann so rasch unbedacht verärgert werden. 

 

Ein guter Tipp ist, wenn du dir zum Beispiel im Outlook die richtige Schreibweise speicherst. Andernfalls hilft googeln oder andere Nachschlagewerke zur Hilfe heranzuziehen.

  

2.       Wechselnde Grußformel

Ebenso ist eine wechselnde Grußformel ein Zeichen der Aufmerksamkeit und Wertschätzung dem Empfänger gegenüber. Und dieser nimmt das in der Regel auch so wahr, oft auch unbewusst. 

Aber es lässt sich ebenso fehlende Wertschätzung signalisieren: Häufig findet man in einem Schreiben (z. B. in einem E-Mail) die Abkürzung MfG (Mit freundlichen Grüßen) oder gar keine Grußformel. Interpretationsmöglichkeit: „Für dich nehme ich mir nicht mal die Zeit für eine Grußformel bzw. diese auszuschreiben“ – auch wenn dem so in Wirklichkeit nicht ist, Wertschätzung wird damit auf alle Fälle nicht vermittelt.

ANMERKUNG: Bei E-Mails wird das teils toleriert, wenn man jemanden, mit dem man in regelmäßigem Kontakt steht, gut kennt.

 

Nütze wechselnde Grußformeln für deine Korrespondenz. Dadurch hinterlässt du einen positiven Eindruck bei den Empfängern. Natürlich hängt die Wahl vom Zweck des Schreibens bzw. dem Inhalt sowie dem Verhältnis zum Empfänger ab. 

 

So kannst du sicher sein, mit diesen „Mit freundlichen Grüßen“-Alternativen einen guten Eindruck zu hinterlassen und Sympathien zu gewinnen – und das alles mit geringem Aufwand.

 

  • Einen guten Start in die Woche/… ins Wochenende
  • Ein tolles/schönes Wochenende
  • Schöne/Liebe/Viele/Herzliche Grüße
  • Noch eine erfolgreiche Woche
  • Mit den besten Wünschen für …
  • Ich freue mich auf (ein Wiedersehen, das Treffen etc.)
  • Alles Gute und viele Grüße
  • Vielen Dank und bis bald!
  • Liebe Grüße aus ... / Liebe Grüße nach ...
  • Schöne/herbstliche/frühlingshafte Grüße aus dem heute sonnigen (Wien)

Menschenfresser oder was ein Beistrich bewirken kann! 

Hast du deine Beistriche im Griff oder schreibst du ohne Punkt und Komma einfach drauflos?  
 

Viele glauben, Satzzeichen sind nicht wichtig. Dem muss ich widersprechen. Eine Korrektorin überarbeitet deine Botschaft so, dass dein Leser versteht, was du sagen willst!

Der Beistrich ist nämlich dazu da, einen Satz so zu strukturieren, dass er gut lesbar, schnell erfassbar und verständlich – eben unmissverständlich – ist. 

 

Einige Beispiele:

 

Komm, wir essen Opa.

Komm, wir essen, Opa!

Du willst doch sicher nicht, dass dein Opa aufgegessen wird?

 

Ich komme, nicht erschießen!

Ich komme nicht, erschießen!

Was nun? Erschießen oder nicht erschießen?

 

Sabine versprach ihrer Mutter, einen Brief zu schreiben.

Sabine versprach, ihrer Mutter einen Brief zu schreiben.

Wem soll Sabine einen Brief schreiben?

 

Er will, sie nicht.

Er will sie nicht.

Wer will nun wen oder was?

 

Der redliche Mensch denkt an sich selbst zuletzt.

Der redliche Mensch denkt an sich, selbst zuletzt.

Ein wirklich redlicher Mensch!

 

Er versprach, mir jedes Jahr ein neues Auto zu kaufen.

Er versprach mir, jedes Jahr ein neues Auto zu kaufen.

Er versprach mir jedes Jahr, ein neues Auto zu kaufen.

Oh schön, jedes Jahr ein neues Auto oder doch nicht?

 

Wir bitten, unsere Gäste nicht zu rauchen.

Wir bitten unsere Gäste, nicht zu rauchen.

Abgesehen davon, wollen wir eh nicht rauchen.

 

Der Schulrat sagt, der Lehrer ist ein Dummkopf.

Der Schulrat, sagt der Lehrer, ist ein Dummkopf.

Wer ist der Dummkopf?

 

Frauen denken, Männer sind ohne sie nichts.

Frauen, denken Männer, sind ohne sie nichts.

Und doch brauchen einander beide!

 

Ich kann helfen, dass dein Text mit der richtigen Bedeutung und lesefreundlich bei deinen Kunden ankommt. Rasch und unbürokratisch.

 

Übrigens: Kein Beistrich gehört bei der Grußformel!

Liebe Grüße

(nun denken: sendet dir)

Renate Rosner

Welchen WERT hat eine Lektorin?

Viele kleine Stolperfallen liegen auf dem Weg ... 

Bist du zufrieden mit deinem Außenauftritt oder ist er dir egal?

Im Vergleich zur gesamten Werbung sind die Ausgaben für eine Lektorin erstaunlich gering.

Du hast deine Berufung zur Lebensaufgabe gemacht. Ich bin überzeugt, du machst einen guten Job in deinem Unternehmen. Buchhaltung und Verkauf sind da schon weniger beliebte Arbeitsbereiche.

Dazu gehört ebenso die Werbung, die ein Spiegelbild deines Unternehmens ist. Das gilt nicht nur für die Hochglanz-Imagebroschüre, sondern für jedes geschriebene Wort des Unternehmens (Postings, Homepage, Inserate, selbst für Rechnungen, ...).

Fehler in allen Texten sind peinlich und können das Image beschädigen.

Werbung allein macht eine gute Botschaft noch nicht aus. Der Inhalt sollte lesefreundlich und fehlerfrei beim Kunden ankommen!

Hier kommt die Lektorin/Korrektorin ins Spiel, denn viele kleine Stolperfallen liegen auf dem Weg.

Das können zum Beispiel sein:
 • zu viele/zu wenige Beistriche
 • Buchstaben fehlen
 • Fall/Zeit ist falsch
 • Wort falsch geschrieben
 • Buchstabenverdreher
 • das/dass
 • Abkürzungen richtig schreiben: u. a., z. B., u. s. w.
 • Schreibweise nach Doppelpunkt (Klein- oder
   Großschreibung)
 • und vieles mehr

Habe ich zum Nachdenken angeregt? Wenn ja, dann mache ich dir gerne ein Angebot. 

"Schusterjunge" versus "Hurenkind"

Interessantes aus der Welt der Typografie   
 

Zum Thema passt heut der "Schusterjunge"
.
So wird eine am Seiten- oder Spaltenende stehende Zeile eines neuen Absatzes bezeichnet, die auf der Folgeseite fortgesetzt wird. Die sich also „vorwitzig wie ein Schusterjunge“ auf die vorhergehende Seite wagt. 

Auch hier gibt es wieder eine zeitgemäßere Benennung und zwar Waisen- oder Findelkind.

Das mit dem "zeitgemäß" ist zwar politisch korrekt, in der Praxis werden meist (ohne böse Hintergedanken) die alten Begriffe verwendet.

Der Schusterjunge gilt dabei gegenüber dem Hurenkind als weniger gravierender Fehler, da er zumindest in Leserichtung und am Seitenende liegt, und fällt optisch nur dann besonders auf, wenn Absätze mit Einzug gesetzt werden.

Am gravierendsten sind beide Fehler dann, wenn es nur einige wenige oder gar nur ein einziges Wort oder nur eine einzige Silbe betrifft. 

Die Korrektorin macht einen Vorschlag, um den Text entsprechend zu kürzen bzw. zu längen (im Sachbuch heute üblich) oder der Setzer löst das Problem typografisch, indem er Laufweite, Durchschuss und/oder Zeilenumbruch anpasst.

Ich kann helfen, dass Dein Text lesefreundlich und sicher beim Zielpublikum ankommt.

Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Hurenkind_und_Schusterjunge, https://www.typolexikon.de/schusterjunge/

Was ist ein "Hurenkind"?

"Hurenkind" oder "Witwe" in der Typografie 

Als Hurenkinderregelung gilt in der Typografie, dass die letzte Zeile eines Absatzes niemals am Anfang einer Buchseite/ Kolumne stehen darf, damit das Erscheinungsbild der Seite nicht darunter leidet. 

Noch gravierender ist dies, wenn es sich nur um ein einziges Wort oder gar eine Silbe handelt.

(Herkunft: Die Zeile dürfte nicht an dieser Stelle stehen und hebt sich so von der normalen Zeilenordnung ab, ähnlich wie ein „Hurenkind“ früher ausgestoßen, isoliert und verachtet war und sich so deutlich von den ehelichen Kindern unterschied.)

Hurenkinder gelten im Schriftsatz als schwere handwerkliche Fehler, insbesondere dann, wenn sie auf die Rückseite des Blattes geraten. Dann beginnt nämlich das dort aufgeschlagene Buch mit einem völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Satzfragment, sodass sich der Kontext nicht ohne Zurückblättern herstellen lässt. Damit beeinträchtigen sie sowohl den Lesefluss als auch die Ästhetik des Satzspiegels stark.

Seit den 1980er-Jahren wird das Hurenkind politisch korrekt eher „Witwe“ genannt. Als Erklärung ist dies auch besser zu verstehen: Die falsch platzierte Zeile hat ihre „Herkunft“ respektive ihren „Partner“, also den inhaltlichen Zusammenhang verloren.

Die Korrektorin macht einen Vorschlag, um den Text entsprechend zu kürzen bzw. zu längen (im Sachbuch heute üblich) oder der Setzer löst das Problem typografisch, indem er Laufweite, Durchschuss und/oder Zeilenumbruch anpasst.

Ich kann helfen, dass Euer/Ihr Text lesefreundlich und sicher beim Zielpublikum ankommt.

Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Hurenkind; https://typolexikon.de; https://www.duden.de/rechtschreibung/Hurenkind

Buchstabenverdreher/Gehirntraining

Buchstabenverdreher oder andere Schreibfehler kommen immer wieder vor. Es kann sogar sein, dass manche Leser den Fehler gar nicht bemerken, viele jedoch sehr wohl. Dein Text ist das Erscheinungsbild deines Unternehmens nach außen. Und wer kauft bei einem Unternehmen, das offensichtliche Fehler auf der Website hat? Das ist keine gute Werbung!

Diese angeführten Beispiele sind überspitzt, ich möchte jedoch zum Nachdenken anregen.

Über das Lesen mit vertauschten Buchstaben (mittel)

Biem Leesn leseitt unser Grehin Eretnhsialucs. Für das Vetshreen eiens Txtees können die Btuascehbn der ezinneeln Wöterr in bleibgeier Ronegflihee aeongnerdt sein. Das ezniig Wichgite ist, dsas der ertse und lzette Bhbtcause kerkort sind. Der Rest kann ziäluflg gecihmst sein, und trdeoztm knan man den Text noch fsat ohne Pmroblee lesen. Kalr ist, dsas bei zeenumhdenr Lnäge der Wörter ein koteerrks Vhetseern iemmr sghecwiierr wrid.

Über das Lesen (schwer)

Leesn gilt neben Sbhieecrn und Rehecnn als die wiitcgthse Kleefriituktgrut. Um scih zu oteriirenen, msus man Oeraltstfn und Wewesiegr, Welnstuarganfn und Burtgiceehnsfn von Vsldceeesihrhrkrn lesen und vseheetrn knöenn. Heörhe Aünprhsce an die Lifegetkseeirt seelltn breeits Bezpcktaeteil von Mtmneeedaikn oder Betindeeslugageinnnun von Geertän. Iimfrtnoaonen wie man sie in Bcreühn fedint, stezen eine gtue Legerieskeitft vuaros. Bneeorsds in der akesdahcmien Welt nmmit Lesen enein heohn Stneerellwt ein.

Ich kann helfen, dass dein Text lesefreundlich und fehlerfrei beim Kunden ankommt!

DAS oder DER Virus

Schreibt man das oder der Virus? 

Ursprünglich, im Lateinischen, hat virus neutrales Genus. Allerdings hat das Wort da auch schon seine Tücken. Es gibt nämlich keine Pluralform, was angesichts der Bedeutung „Schleim, Gift, widerwärtiger Geruch“ auch nicht überrascht. Den Plural vira finden wir erst im Neulateinischen. Er bezieht sich jedoch nur auf eine einzige, neu entstandene Bedeutung, nämlich die medizinische: „kleinstes [krankheitserregendes] Partikel, das sich nur in lebendem Gewebe entwickelt“. 

 

Aus dem Lateinischen wurde mit dieser Bedeutung auch das neutrale Genus ins Deutsche übernommen, weshalb es DAS Virus heißt. Da jedoch die Endung -us meist mit Maskulina in Verbindung gebracht wird, hat sich daneben auch der Virus etabliert. 

 

Nachdem Viren nicht nur Lebewesen, sondern auch Computer befallen, hat sich der Gebrauch des Genus differenziert: Im medizinischen Sinne verwendet man in der Fachsprache eher DAS Virus, computertechnisch eher DER Virus. Im Plural konnte sich das Lateinische nicht behaupten. Hier hat sich eine deutsche Pluralendung durchgesetzt, nämlich die Viren. 

 

Im Lektorat kommt grundsätzlich die von Duden empfohlene Schreibweise zur Anwendung!



zu Hause / Zuhause / zuhause

Wie schreibt man zu Hause?  

Heute widme ich mich einem aktuellem Wort, das in den letzten Monaten immer wieder falsch verwendet wurde:


Das ADVERB „zu Hause“ / „zuhause“ kann getrennt oder zusammengeschrieben werden:

zu Hause, zuhause

Von Duden empfohlene Schreibung: zu Hause


Beispiele:

  • zu Hause bleiben
  • ich bin in Wien zu Hause
  • sich wie zu Hause
  • etwas für zu Hause mitnehmen
  • ich freue mich auf zu Hause


ABER : ABER: ABER: ABER: ABER: ABER:

Das SUBSTANTIV „[das] Zuhause“ wird groß - und in einem Wort geschrieben

Bedeutung: Wohnung, in der jemand zu Hause ist [und sich wohlfühlt]; Heim, Wohnung

Beispiele:

  • sie hat ein schönes Zuhause
  • kein Zuhause haben (keine Wohnung, keine Familie haben, in der man geborgen ist)
  • Er freut sich sehr auf sein neues Zuhause
  • Sie wollte ihr gewohntes Zuhause nicht verlassen


Quelle: www.duden.de

Im Lektorat/Korrektorat kommt grundsätzlich die von Duden empfohlene Schreibweise zur Anwendung.

Renate Rosner | renate.rosner@aon.at | Tel. +43 0676 941 81 41