Ändere-dein-Passwort-Tag am 1. Februar oder was hat Tante Traude im Fischteich damit zu tun?

Passwörter sind aus unserem digitalen Berufs-(Leben) nicht mehr wegzudenken. Und wir haben es schon 1.000 Mal gehört, dass man NIEMALS ein Passwort auch nur 2 Mal verwenden soll. Hand aufs Herz! Wer hat wirklich für jeden Zugang ein eigenes Passwort?

Nimm den Ändere-dein-Passwort-Tag einfach mal zum Anlass, ein paar bewährte Tipps und Hinweise zur Generierung und Verwendung sicherer Passwörter aufzufrischen:

  1. Passwörter sind im wahrsten Sinne des Wortes Privatsache.

Das heißt, dass ein Passwort niemals einem Dritten bekannt sein soll.

  1. Passwörter sollen sicher aufbewahrt werden.

Also bitte niemals unverschlüsselt oder ungesichert auf dem Rechner speichern. Hierfür gibt es entsprechende Tools, die Passwortlisten mit einem Master-Key sichern und so auch auf dem Rechner selbst schützen. Ich verwende dazu das (kostenlose) Tool „Bitwarden“. Am besten wäre es natürlich, sich die Passwörter einfach zu merken. Neben dem Sicherheitsaspekt sicherlich auch ein gutes Gedächtnistraining.

  1. Passwörter sollten immer individuell sein.

Das heißt, dass für jede Website, App oder Anwendung je ein eigenes Passwort benutzt oder generiert werden soll.

  1. Passwörter sollten mindestens 8 Zeichen lang sein und eine Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sein.

Geburtstage, Namen, Wohnorte, Lieblingsfilme sind keine guten Ideen für ein Passwort. Nutze einen Passwort-Generator oder verwende z. B. lustige Sätze wie „Meine Tante Traude schwimmt 3 x am Tag im Fischteich“ = „MTTs3xaTiF“. Je länger ein Passwort ist, desto sicherer.

  1. Ändere deine Passwörter regelmäßig.

Passwörter sind keine einmalige Angelegenheit, sondern sollten regelmäßig geändert bzw. aktualisiert werden. Setze dir eine Erinnerung jedes Jahr am 1. Februar, dem Ändere-dein-Passwort-Tag!

Also, an die Arbeit!

 

 

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